Organspende macht Schule

„Organspende macht Schule" ist der Titel eines Projektes, das die FOS 13 mit Fachlehrerin Johanna Krabbe im Biologie-Unterricht auf die Beine gestellt hat. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Bedeutung der Organ- und Gewebespende sowie den gesetzlichen Bestimmungen auseinander. Kritisch wurden die Skandale rund um den Organhandel behandelt. Im Unterricht diskutierte die Klasse intensiv über den Hirntod und die Hirntoddiagnostik, um den Weg von der Entscheidungsfindung bis zur Transplantation kennen zu lernen.

 

Nach der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen befragte die Klasse zwei ausgewiesene Kenner. Der Mediziner Dr. Hans-Ulrich Foertsch aus Marl und Klaus Belz, Vorsitzender des Vereins „Recklinghäuser Nierenkranke – Selbsthilfe für den Kreis Recklinghausen", standen den Schülern Rede und Antwort. Während Dr. Foertsch die Thematik aus ärztlicher Sicht bewertete, nahm Belz als betroffener Organempfänger Stellung.

 

Das Projekt endet mit einer kleinen Informationskampagne, in der die Schüler selbst verfasste, teilweise provokative Texte in anderen Klassen vortragen, Fragen beantworten und Informationsbroschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verteilen. Die Schüler gehen jeweils zu zweit in eine Klasse und haben maximal zehn Minuten Zeit für ihre Informationsbesuche.

 

Quelle: Kuniberg Berufskolleg in Recklinghausen