kompetent

Sprechen wir von der Kompetenz des Mitgliedes in der Gesundheits-Selbsthilfegruppe, so meinen wir seine Betroffenenkompetenz.

Die Betroffenenkompetenz von Sprecher/innen von Selbsthilfegruppen ergibt sich aus der eigenen Erfahrung und der Aufnahme der Erfahrung der gesamten Gruppe. Er/Sie wird zum Experten, der mit der Gruppe Strategien der Krankheitsbewältigung erarbeitet und diese Hilfen organisiert.

Dabei geht er/sie grundsätzlich entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip (hier: Prinzip der Vorrangigkeit der selbstorganisierten- vor der amtlichen Hilfe) vor und greift zuerst auf selbst organisierte Hilfe zurück.

Gehört die Gruppe einem Dachverband an, z. B. Deutsche Alzheimer-Gesellschaft e.V., wendet sie sich grundsätzlich zuerst an den eigenen Verband. Hier werden Weiterbildungen angeboten. Es werden auch Arbeitstagungen für Gruppensprecher/innen organisiert. Hier haben sie Gelegenheit zum themenspezifischen Erfahrungsaustausch.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die themenübergreifenden Erfahrungsaustausche in unseren jeweiligen örtlichen Arbeitsgemeinschaften und der Regional-Arbeitsgemeinschaft für den Kreis Recklinghausen, Bottrop, Gelsenkirchen. Hier sitzt die Summe der Selbsthilfegruppen-Erfahrung zusammen. Hier wird das gesamte Wissen der Selbsthilfegruppen und der in ihnen organisierten Bürger nutzbar gemacht – zum Wohle Aller!